Wie ich einmal einen Buchpreis gewann…

IMG_1512Am vergangenen Wochenende gewann der Ulmer Autor Martin Gehring (Ja, das bin ich) im Rahmen der Unknown Buchmesse 2015 in Essen den, mit € 500,- dotierten Buchpreis der Buchmesse Essen für seinen Roman El Pollo – Entscheidung in der Sierra Chica.

Die Unknown Buchmesse Essen bietet unabhängigen Autorinnen und Autoren sowie Kleinverlagen eine Plattform, sich und ihre Bücher bekannt zu machen. Nach einem Abstecher in die Zeche Zollverein im Jahr 2014 erlebte die Buchmesse in diesem Jahr im Unperfekthaus in Essen ihre dritte Auflage.

Martin Gehring (Ich), geboren 1963 in Ulm kam neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit über das Bloggen zum Schreiben. Auf seinem Blog veröffentlicht er regelmäßig neben lyrischen Werken auch Prosatexte, die in seinem Erstlingswerk Notizen aus dem Oberstübchen Einzug fanden. Zusätzlich postet er dort in loser Folge Cartoons und eigene Bilder, wobei er sich dabei besonders der Krone der Schöpfung, nämlich der Hühner angenommen hat, denen er in seinem Westernroman El Pollo – Entscheidung in der Sierra Chica ein Denkmal gesetzt hat.

Mit seinem, im Juni 2015 im Manuela Kinzel Verlag in Göppingen erschienen Roman schaffte es Martin Gehring (Immer noch ich), die dreiköpfige Fachjury zu überzeugen und sich gegen starke Konkurrenten wie den Krimiautor Erasmus Herold (Und ich richte ohne Reue) oder Marek Heindorff mit seinem Roman Das Leben ist Brosig durchzusetzen.

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Kaffee

Ob auf Almen
Unter Palmen
Auf Atollen
Packeisschollen
Ob es urknallt
Tief im Urwald
An der Küste
In der Wüste
Hinterm Pflug
Und auch im Zug
Ob in Schiffen
Zwischen Riffen
Auf der Kur
Und an der Ruhr
Eh‘ ich zur Post geh‘
An der Ostsee
Tief im Schacht
Und auf der Gracht
Dann auf dem Mars
In Zingst und Darß
Bei Geysiren
Zwischen Tieren
An der Biskaya
Im Himalaya
Den ich in Lhasa
Mal von nah sah
Tags im Büro
Und auch im Zoo
Auf der A8
Bei dunkler Nacht
In Eis und Schnee
Brauch‘ ich Kaffee

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„El Pollo – Entscheidung in der Sierra Chica“ für den Preis der Unknown Buchmesse 2015 in Essen nominiert

el-pollo-cover-webPhantastisch, mein kleiner Roman „El Pollo – Entscheidung in der Sierra Chica“ ist für den Buchpreis der Unknown Buchmesse 2015 in Essen nominiert.
Darüber freue ich mich natürlich riesig und noch mehr freue ich mich auf die Buchmesse am 03.10 und 04.10 im Unperfekthaus in Essen selbst.

Und darum geht es:

El Pollo – Entscheidung in der Sierra Chica
von Martin Gehring

Zum Buch:

Karl May war gestern, denn in der Sierra Chica sind die Hühner los! Eines Tages wird das kleine Dorf Carrizo von den Four Roosters, einer skrupellosen Ganovenbande, heimgesucht. Die vier Hühnerbrüder fordern nicht nur die Wertsachen der Einwohner, sondern auch den Kopf El Pollos. Sancho, ein junger Gockel des Dorfes, wird ausgesandt, um den sagenhaften Helden zu finden. Wie die Wahrheit über El Pollo Sanchos Leben verändert, ob er sein Dorf retten kann und welche Rolle der Händler und Erfinder Monsieur Coq au Vin und die bezaubernde Tänzerin Esmeralda spielen, erfährt der Leser in ‚El Pollo – Entscheidung in der Sierra Chica‘.

Zum Autor:

Mit ‚El Pollo – Entscheidung in der Sierra Chica‘ hebt der Ulmer Autor Martin Gehring das zu Unrecht belächelte Genre des Western auf eine neue Dimension und befreit es augenzwinkernd von seinem angestaubten Heftromanimage. Mit viel Spannung, temporeicher Action und jeder Menge Humor schickt er den Leser auf einen halsbrecherischen und vergnüglichen Ritt quer durch die Sierra Chica.

‚El Pollo – Entscheidung in der Sierra Chica‘, Juni 2015, Manuela Kinzel Verlag.

ISBN: 978-3-95544-040-4
Format: DIN A5
Info: Softcover; 134 Seiten
Preis: € 10
Erschienen: Juni 2015 und überall erhältlich, wo es Bücher gibt!

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Herbstliche Limericks

Es fand eine Dame in Aurich
den Herbst deprimierend und schaurig.
Mir sagte die Arme:
„Ich reise ins Warme,
denn hier in Ostfriesland versau’r ich.“

Ein Gastwirt räumt heute in Grasse
den Sommer von der Terrasse,
denn auch so weit südlich
wird’s im Herbst ungemütlich,
sehr zugig und manchmal auch nasse.

Es fegte ein Gärtner in Staufen
sein Laub akkurat zu Haufen.
Da kam steif eine Brise,
blies das Zeug auf die Wiese.
Er fand das zum Haare raufen.

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Die Hühner von Rom

KapitolDer heutige Beitrag, mein lieber Leser, widmet sich der Rolle der Hühner in der Weltgeschichte. Es ist ist eine allgemein bekannte und in der Fachwelt längst bewiesene Tatsache, dass bei bedeutenden historischen Ereignissen dieser Welt immer wieder Hühner eine entscheidende Rolle gespielt haben. Doch leider darf in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben, dass die Rolle des Huhns in der Historie oftmals eine Geschichte des Scheiterns war.

Ein hervorragendes Beispiel hierfür geben uns die heiligen Hühner des Junotempels auf dem Kapitol. Livius berichtet uns in seiner umfangreichen Stadtgeschichte, dass auf dem römischen Tempelberg eine Schar Hühner gehalten wurde, welche die Bevölkerung Roms vor feindlichen Angriffen und der Erstürmung der Stadt warnen sollte. Unglücklicherweise ging unter den römischen Bürgern die Rede, dass mittels einer großzügigen Futterspende an die gesegneten Hühner Juno milde gestimmt würde und dies durch materiellem Reichtum sowie Kindersegen vergelte.

Als nun eines Tages die Gallier Rom angriffen, geschah es, dass die satten und wohl gemästeten Wachhühner die gegnerische Attacke schlicht und einfach verschliefen. Lediglich ein paar Gänse, die gelangweilt an den morastigen Gestaden des Tibers nach Wasserlinsen fischten, bemerkten den frühmorgendlichen Vorstoß der keltischen Barbaren und schlugen sogleich Alarm. Das Resultat ist hinlänglich bekannt. Nachdem der Angriff mit Müh‘ und Not abgewehrt war, wurden die Hühner des Kapitols schneller geschlachtet und aufgegessen, als sie „Gack“ sagen konnten und durch die wackeren Gänse vom Tiber ersetzt. Gleichzeitig wurde an allen vier Ecken des kapitolinischen Hügels Schilder mit der warnenden Aufschrift „PROHIBETVR PASCENTIVM“ aufgestellt, was nichts anderes bedeutet, als „Füttern verboten“.

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Quatschgedicht

Fluffelheit, der Gunk verblüstert,
knurfte hufrig an der Plotz.
Hat die halbe Knaup ersprüstert,
hierfte quer mit Spritz und Sprotz.

Nahm darauf mit hügem Hotzeln
direktemang den Schlapf nach Hump,
um sich grüsdich zu verbotzeln,
mitten zwischen Lerz und Strump.

Da stand er nun und erfte gunkig:
„Ach, ich sprinze ohne Pralz.
Fühle mich gar flein und strunkig
hab‘ ein Dinkeln hier am Galz.“

Er gigelte und gagelte.
Dann gugelte er schnell am Flein.
Aus seinem Hampen ragelte
rot und blau ein gürnes Trein.

Es kam auch noch ein Knus zum Knusel,
knuste knusig rinks und lechts
und perdeutzte mit Gesusel
alles ärschlings des Geflechts.

So lurkste er, der hone Knorfel,
verbipselt aus dem schnaffen Mapf
und ging am End‘ mit blösem Worfel
ausgespurgelt in die Klapf.

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Kugel im Kopf

Kugel im Kopf
Rast rotiert
Aus Bla den Sinn
Kreiselt fräst
Hascherei vom
Effekt wild spant
Kern Gebein
aus Zuckerguss
Sprachüberbau
Knall zu Rotz
Flippert mahlt
Special und Bonus
Tilt und Klarheit
Was unnötig
Schnell ins Taschentuch
Des Vergessens
Geschneuzt

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Das Triangelorchester – Am 21.08.2015 um 21:00 Uhr im Soulgarden Ulm

TRIANGULATION 2aDas Triangelorchester – Die Legende kehrt nach 25 Jahren zurück!

21. August 2015, 21 Uhr, SOULGARDEN Ulm (Frauenstraße 134)

Mit 5 Triangeln und einem stummen Metronom (Tobias Meinhold) will das Orchester an alte Erfolge anknüpfen.

Wenn Paolo Percoco den intergalaktischen Ton angibt, prügelt es indes Schlag für Schlag auf den Zeitgeist ein. Corina Wagner bringt Schrilles, Aufrüttelndes, während Martin Gehring ganz disharmonisch zur Landung ansetzt. Was Marco Kerler dabei tut, ist allen egal und Truffaldino von Puccioni (Florian L. Arnold) treibt das dann noch ad absurdum. Ein kulturelles Ereignis, das sie erlebt haben müssen!

Achtung: Kann Spuren von Literatur enthalten!

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