Glück

Die coolen Kids im Bus
Spielen jetzt Leben
Samt Sex und Tod als
In-App-Kauf zu haben
Den Randstein runter
Stecken Autos auf
Geliehenen Reifen
Die Köpfe zusammen
An der Ecke des Hofes
Vergleichen die Allergiker
Heute Quartett mit
Lebensmittelunverträglichkeiten
Die Straßenpflasterritzen
Tief ausgetretene Pfade
Von Himmel und Hölle
Und auch Gummitwist
Holt sich Wegerich zurück
Nur Frosty das Schwein
Zwei fette Hälften an
Haken in der Kühlhalle
Ist geteilter Meinung

Die Moritat vom Nebel

Nebel – man kann kaum was sehen.
Zwei Leutchen, die spazieren gehen,
nah dem frisch gepflügten Acker
Die Lise ist’s mit einem Macker.

Er hält sich bei ihr eingehängt,
doch Lise fühlt sich stark bedrängt.
Dann will der Kerl sie auch noch bützen
zwischen Schlamm und tiefen Pfützen.

Read moreDie Moritat vom Nebel

Die Hühner von Rom

KapitolDer heutige Beitrag, mein lieber Leser, widmet sich der Rolle der Hühner in der Weltgeschichte. Es ist ist eine allgemein bekannte und in der Fachwelt längst bewiesene Tatsache, dass bei bedeutenden historischen Ereignissen dieser Welt immer wieder Hühner eine entscheidende Rolle gespielt haben. Doch leider darf in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben, dass die Rolle des Huhns in der Historie oftmals eine Geschichte des Scheiterns war.

Ein hervorragendes Beispiel hierfür geben uns die heiligen Hühner des Junotempels auf dem Kapitol. Livius berichtet uns in seiner umfangreichen Stadtgeschichte, dass auf dem römischen Tempelberg eine Schar Hühner gehalten wurde, welche die Bevölkerung Roms vor feindlichen Angriffen und der Erstürmung der Stadt warnen sollte. Unglücklicherweise ging unter den römischen Bürgern die Rede, dass mittels einer großzügigen Futterspende an die gesegneten Hühner Juno milde gestimmt würde und dies durch materiellem Reichtum sowie Kindersegen vergelte.

Als nun eines Tages die Gallier Rom angriffen, geschah es, dass die satten und wohl gemästeten Wachhühner die gegnerische Attacke schlicht und einfach verschliefen. Lediglich ein paar Gänse, die gelangweilt an den morastigen Gestaden des Tibers nach Wasserlinsen fischten, bemerkten den frühmorgendlichen Vorstoß der keltischen Barbaren und schlugen sogleich Alarm. Das Resultat ist hinlänglich bekannt. Nachdem der Angriff mit Müh‘ und Not abgewehrt war, wurden die Hühner des Kapitols schneller geschlachtet und aufgegessen, als sie „Gack“ sagen konnten und durch die wackeren Gänse vom Tiber ersetzt. Gleichzeitig wurde an allen vier Ecken des kapitolinischen Hügels Schilder mit der warnenden Aufschrift „PROHIBETVR PASCENTIVM“ aufgestellt, was nichts anderes bedeutet, als „Füttern verboten“.

Popp Popp

Popp Popp
Knallfolie
die zwischen
den Fingern platzt
Du sagst etwas
das Bla Bla
am Trommelfell
kleben bleibt
Ich nicke dir zu
mit einem
Popp Popp
und lächelnd